Pfadfinder retten die Kindliche Kaiserin -                                                Die Wölflinge vom Stamm „Schwarzer Adler“waren wieder unterwegs

Die Kindliche Kaiserin ist krank

Hinterweidenthal/ Bad Neuenahr-Ahrweiler 

Vom 07. bis 10. Juni 2019 war es wieder soweit und die Zeltlagersaison für die Wölflinge vom Pfadfinderstamm „Schwarzer Adler“ wurde eröffnet. Wölflinge – das sei hier erklärend eingefügt – sind die wunderbar quirligen und pfiffigen Kinder im Grundschulalter, die sich noch rein spielerisch in das Pfadfinderdasein entwickeln.

Ihr Ziel war die Meutenaktion der Südbünde in Hinterweidenthal im schönen Pfälzer Wald, wo man sich – zusammen mit weiteren acht Pfadfindergruppen – zur großen Rettungsaktion der Kindlichen Kaiserin und ihres Reiches Phantásien traf, das Stück für Stück vom schwarzen Nichts aufgelöst wurde. Der grünhäutige Junge Atréju hatte sie dorthin zum Eingang in das Reich Phantásien gerufen, damit sie ihm bei der Rettungsaktion zu Hilfe kommen konnten.

Nach der Ankunft am Freitagabend und dem Zeltaufbau wurden dann am Samstag zunächst äußerst seltene Zutaten für magische Amulette gesammelt und diese dann zusammengesetzt. Angelockt durch das hellklingende Kinderlachen erschien ihnen als die Sonne untergegangen war der schüchterne Drache Fuchur. 

Die Kinder mit Drache Fuchur bei der uralten Schildkröte Moral

Dieser führte sie in die die Sümpfe der Traurigkeit – mitten durch die schwarzen Stimmen und Schreie des bedrohlichen Nichts – zu der uralten Schildkröte Morla, wo sie erfuhren, dass sie weitere Informationen beim großen Orakel bekämen. Dieses suchten und fanden sie am Sonntag, mussten jedoch dort erfahren, dass dem Orakel Buchstaben einer fremden Sprache zu bringen seien, die leider auch durch das schwarze Nichts bedroht wären. Aber da der Kindlichen Kaiserin nur mithilfe dieser Buchstaben ein neuer Name gegeben werden könnte, der dann sie und Phantásien retten würde, mussten die Wöflinge auch diese Herausforderung noch bestehen. Dies schafften sie natürlich alle gemeinsam und so konnte dann am Sonntagabend zusammen ein großer Sieg über das Nichts gefeiert werden. Erschöpft und müde kamen sie und ihre Betreuer schließlich am Pfingstmontag wieder nach Hause in unser schönes Ahrtal. Für die Wölflinge bleibt die Freude auf das Herbstlager – die Pfadfinder werden bereits in den Sommerferien wieder auf große Fahrt nach Schweden gehen.

Wer auch `mal live dabei sein möchte, dem sei zur Kontaktaufnahme die Telefonnummer (0178) 5509717 der ersten Vorsitzenden Karen Meyer oder die Internetseite www . pfadfinderstamm-schwarzer-adler . de wärmstens empfohlen.

 

Michael Schneider - Juni 2019

 

Pfadfinder folgten dem Lockruf des Goldes -                                           Die Sipplinge vom Stamm „Schwarzer Adler" unterwegs nach Hameln

Hameln/Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

Am 29. Mai brachen die Sipplinge – also die Pfadfinder und Pfadfinderinnen zwischen 11 und 16 Jahren – des Stammes Schwarzer Adler e. V. gemeinsam mit ihren Gruppenleitern nach Hameln auf. Dort waren sie eingeladen vom Herrn der Goldminen, Don Oro. Dieser nahm die 19 Teilnehmer/innen der Schwarzen Adler vor Ort in Empfang. Mit ihnen gemeinsam wurden rund 1200 Pfadfinder und Pfadfinderinnen des gesamten Dachverbandes (DPV – Deutscher Pfadfinderverband e.V.) begrüßt.

 

Die Sipplinge wurden in die Gemeinde der Siedler aufgenommen, in die Feinheiten des Goldschürfens eingeweiht und lernten den Alltag eines Goldgräbers kennen. Doch so harmonisch blieb es leider nicht lange, denn schnell wurden Gerüchte über Falschgeldhandel und deren Verursachern bekannt.

 

Das Besondere an diesem Wochenende war die Suche nach dem unsagbar seltenen Mondgold, dass man gemeinsam mit der tatkräftigen Unterstützung der verschiedenen anderen Pfadfinderstämme zu finden gedachte. Man verabredete sich also, um in der Nacht loszuziehen, um das Gold zu schürfen. Doch noch bevor man sich auf den Weg machen konnte wurde die Bank der Siedler überfallen und sogar Geiseln genommen. So brach man in dieser Nacht aus zwei Gründen los – die Geiseln zu befreien und das Mondgold zu finden.

 

Wie sollte es anderes sein – die Pfadfinder und Pfadfinderinnen befreiten mit gemeinsamer Kraft die Geiseln und fanden das Mondgold. Es stellte sich heraus, dass niemand anderes als der Herr der Minen, Don Oro selbst, der Strippenzieher hinter all den Strapazen war und seinen Besuch lediglich ausgenutzt hatte, um das Gold zu finden. Er gab jedoch seinen Fehler zu und gab sich reumütig. Doch dieser Herr war ein sehr gewiefter Mann. Denn nach dem Verkauf seines Landes, bestahl er die neuen Eigentürmer und raube das hart erarbeitete Gold von den jungen Siedlern. Doch die Sipplinge eilten erneut zur Hilfe und überwältigten den Don Oro nach guter Wildwestmanier. Es kam zur Verhaftung und Don Oro wurde der Prozess gemacht.

 

Am Ende war also alles wieder gut, das Gold war bei seinen rechtmäßigen Besitzern, Don Oro wurde überführt, die Pfadfinder und Pfadfinderinnen hatten ein Wochenende mit viel Aufregung erlebt und konnten der kleinen Siedlung bei Hameln helfen, den Frieden wieder zu finden. Sonntagabend waren alle erschöpft und glücklich wieder zu Hause.

 

Und die Pfadfinder/innen freuen sich schon auf die nächste große Fahrt im Sommer nach Schweden.

 

Wer auch `mal live dabei sein möchte, dem sei zur Kontaktaufnahme die Telefonnummer (0178) 5509717 der ersten Vorsitzenden Karen Meyer oder die Internetseite www.pfadfinderstamm-schwarzer-adler.de wärmstens empfohlen.

Johann Schovenberg und Eva Gottschalck - Juni 2019

Schnee in Weibern passend zur Programmthematik des Winterlagers des Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V.

Vom 08. bis 10. Februar 2019 zog es die Teilnehmer des diesjährigen Winterlagers des Stamm Schwarzer Adler e.V. in die verschneite Eifel nach Weibern in die Freizeitanlage und Bildungsstätte Brohltal. Prinzessin Elsa von Arendelle lud zur Krönungsfeier an ihrem 18. Geburtstag. Dieser Einladung folgten knapp 40 Teilnehmer aus allen Altersstufen. Die winterliche Kulisse, die Weibern noch bot, machte das Hineinfinden in das winterliche Disney-Märchen-Thema sehr einfach und brachte gerade den jüngeren ein winterliches Schneevergnügen.

Am Vorabend der Krönungsfeier wurde Prinzessin Elsa jedoch entführt. So kam es, dass Prinzessin Anna, der Schwester von Prinzessin Elsa, die Teilnehmer um Mithilfe bei der Suche ihrer Schwester bat. Gleich wurden in der näheren Umgebung Spuren gesucht. Viele Hinweise konnten durch die Bewältigung von Prüfungen und der Lösung von Rätseln auf einem Stationslauf durch den Kempenicher Wald erlangt werden.

Nach richtiger Kombination aller Hinweise konnten die Entführer gestellt und in einem Geländespiel die Herausgabe der Prinzessin erwirkt werden. In einem großen Festakt konnte die Rückkehr von Prinzessin Elsa am Samstagabend gebührend gefeiert werden. Viele Gruppen gestalteten den Abend durch eigens ausgedachte Spiele und Vorführungen aktiv mit. 

Die älteren Wöflinge hatten doppelten Grund zum Feier, hatten sie doch am Nachmittag im Trubel ihren Wölflingssprung erfolgreich gemeistert und wurden am Abend in der Sippenstufe begrüßt. Die älteste Sippe des Stammes, Sippe Silberwolf wurde nach erfolgreicher Bewährung in den Roverkreis aufgenommen.

Nach der Krönungsfeier am Sonntagmorgen und einem Festessen traten die glücklichen aber müden Teilnehmer nach einer Putz- und Packrunde den Heimweg an.

 

Karen Meyer - Februar 2019

Der Herbst und Jahresabschluss bei den Adlern

Die Adlerhöhe - Hier wurde fleißig gewerkelt

Der Pfadfinderstamm schwarzer Adler e.V. hat einen aktiven Herbst hinter sich.

Im September begannen die herbstlichen Aktivitäten mit dem alljährlichen Herbstlager. In diesem Jahr war der Weg zum Lagerplatz nicht weit, denn man hatte sich entschlossen das stammeseigene Grundstück – oder wie es bei den Pfadfindern heißt die „Adlerhöhe“ – aufzusuchen, um dort gemeinsam das Wochenende vom 21. bis 23. September zu verbringen und aktiv zu werden. Es wurden Pläne geschmiedet und im Anschluss umgesetzt. Neben dem Innenausbau des Bauwages, wurde ein Hochbeet mit angrenzender Kräuterschnecke angelegt und an der Benjeshecke (Totholzhecke) weitergearbeitet. Die zahlreichen Kuchen- und Keksspenden seitens der Eltern versüßtes die Arbeit. Pünktlich mit dem am Samstagabend einsetzenden Regen wurden die Arbeiten abgeschlossen. Man verbrachte den Abend traditionelle beim Jurtenabend mit Gesang bei Gitarrenspiel, lustigen Beiträgen und natürlich dem Tschai, dem typischen Pfadfindergetränk, das an einem solchen Abend nicht fehlen darf, in fröhlicher Runde. Am Sonntagmittag war das Lager in heimischen Gefilden dann auch leider schon wieder zu Ende. 

Ein Teil der 120 Teilnehmer des Herbstseminars auf dem Handwerkerhof

Doch der Herbst bietet viele weitere Zusammentreffen der Pfadfinder, sodass der Abschied nicht allzu schwerfiel. Denn bereits im November brachen erneut einige ältere Pfadfinder auf und trafen sich zum Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD). Diesmal ging es auf den Handwerkerhof bei Mosbach hinter Heidelberg. Dort stellte man sich die Frage mit wie vielen Personen man sich wohl auf dem Hof aufhalten und werken kann. Am Ende kamen hier rund 120 Personen aus der PSD und befreundenden Bünde wie den Grauen Reitern, dem Pfadfinderbund Antares, dem BdP, dem VCP, der DPSG und dem DPB zusammen. In allen Ecken und Winkeln des Hofes fanden verschiedene Seminare zu den Überthemen „Handwerk“, „Kunst, Spiel und Musik“, „Draußen daheim“ und „Besser durchblicken“ satt. Das Angebot reichte vom Schmieden, Messerbau, Tanzen, Schwitzhütte selber bauen über den Austausch von Gedankengut und Bogenschießen bis hin zum Wissen aus der Hexenküche. Am Samstagabend fand traditionell ein großes Festessen mit Viergängemenü statt. Zum Ausklang fand eine große Singerunde, die bis in die frühen Morgenstunden anhielt, statt. Am Sonntag fanden sich alle noch einmal zusammen und verabschiedeten sich in einem wirklich großen Abschlusskreis.

Der PSD und den Pfadfindern des Stammes schwarzer Adler e.V. reichte es jedoch noch nicht und man traf sich bereits eine Woche später erneut zur jährlichen Mitgliederdelegiertenversammlung (MDV). Diesmal luden die Adler ein und umsorgen die Mannschaft. Die Verpflegung übernahm unsere älteste Sippe, die sich hier ausprobierte und zu recht guten Ergebnissen kam. Im Pfarrheim St. Pius wurde übernachtet und die Tagung fand im Pfarrheim der Rosenkranzkirche statt. Der Vorstand und weitere Delegierte aus dem Stammesrat vertraten die Angelegenheiten des Stammes. Neben einem Rückblick auf das Jahr 2018, wurden schon Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Es wurden verschiedene überbündische Aktionen wie die Südbünde-Meutenaktion (für unsere jüngsten im Stamm) und der Sippenaktion vom Deutschen Pfadfinderverband (für unsere älteren Pfadfinder) geplant und organisiert. Den bei den vielen Aktionen bleibt es nicht aus, dass viele Köpfe zusammen werkeln und sich gemeinsam Gedenken über die Planung und Durchführung machen.

Gemütliche Runde mit Nikolaus

Zum Jahresabschluss trafen sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stammes dann wieder im kleineren Kreis in der Heimat. Auf der Karlskopfhütte wurde die diesjährige Weihnachtsfeier abgehalten. Natürlich kam da auch der Nikolaus mal vorbei und schaute was die Pfadfinder so treiben. In gemütlicher Runde ließen sie das Jahr bei Plätzchen und Gesang mit Gitarrenspiel ausklingen.

Eva Gottschalck - Dezember 2018

Herbstlager 2018- Die Schwarzen Adler in ihrem Heimathorst auf der Adlerhöhe in Ahrweiler

Vom 21.09.-23.09.2018 veranstaltete der Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V. sein alljährliches Herbstlager. Dieses Mal flogen die Adler jedoch nicht weit fort, sondern entschlossen sich an dem stammeseigenen Grundstück am Waldrand von Bachem zu arbeiten. Gezeltet wurde an der nahe gelegenen Karlskopfhütte in Bachem.

 

Freitag wurde aus Ahrweiler auf mit Gepäck zur Karlskopfhütte hoch gewandert, alle Zelte aufgebaut und am Lagerfeuer Pläne für den Arbeitseinsatz am nächsten Tag geschmiedet.

 

Am Samstag ging es zeitig zum Grundstück. In Arbeitsgruppen aufgeteilt wurde sich um den Innenausbau des Bauwagens gekümmert, ein Hochbeet mit angrenzender Kräuterschnecke gebaut und die Benjeshecke (Totholzhecke) für die Wald- und Wiesenbewohner erweitert. Durch zahlreiche Kuchen- und Keksspenden wurde einem die Arbeit versüßt.

Die Arbeiten wurden pünktlich zum einsetzenden Regen beendet, sodass nach einem guten Abendessen das Lagerfeuer in der Jurte zum Jurtenabend lockte.

Bei Gitarrenspiel, Tschai und lustigen Beiträgen aus den verschiedenen Stammesgruppen ließ man den Abend im Trockenen ausklingen.

 

Da der starke Regen am Sonntag den Abbau erheblich erschwerte, räumten die „älteren“ Stammesmitglieder alle Sachen ein, während die Wölflinge sich mit Kreisspielen die Zeit in der Karlskopfhütte vertrieben.

Bevor allen Teilnehmern Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen wachsen konnten, war das Wochenendlager in der Heimatstadt auch schon wieder vorbei.

 

Auch, wenn das Wetter leider nicht mitspielte waren sich alle Teilnehmer einig: Zuhause ist es halt doch am schönsten! Die Pfadfinder werden zwar weiterhin in die Welt hinaus ziehen und neue Pfade erkunden, die Wurzeln des Stammes sollen aber weiter in Ahrweiler Boden bleiben und gedeihen.

Gut Pfad!

September 2018

Seltene Sichtung von Schwarzen Adlern an der Aggertalsperre

Dieses Jahr konnten die Anlieger der Aggertalsperre im Sauerland einige Exemplare der seltenen Schwarzen Adler des Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V. aus Bad Neuenahr-Ahrweiler bewundern.

Am 23.07.2018 starteten die 10 Teilnehmer des Sommerlagers ab Sippenstufe (11 Jahre) ihren Hajk, eine Wanderung mit Gepäck, Zeltmaterial und Verpflegung von Hennef aus Richtung Aggertalsperre. Trotz der heißen Witterung machten die Jugendlichen ordentlich Kilometer, sodass Sie bereits die ca. 70 km lange Strecke am Donnerstag absolviert hatten und einen ganzen Tag am und im Wasser der Aggertalsperre verbringen konnten.

Die 13 Teilnehmer des Standlagers, überwiegend Wölflinge und Rover, brachen am 27.07.2018 von Bad Neuenahr ins Sauerland auf. Auf dem Jugendzeltplatz Aggertalsperre in Gummersbach und im angrenzenden Umland wurde viel Programm geboten. Das Motto des Lagers war „Eigenständigkeit“, sodass sich die Teilnehmer in allen möglichen Bereichen neue Fähigkeiten aneignen oder diese vertiefen konnten. So wurde fleißig gekocht, Verpflegung kalkuliert, Materialpflege betrieben, das Gitarre-Spielen erlernt, Freundschaftsbänder geknüpft oder sich gegenseitig Schach-Spielen beigebracht. Bei all der Lernerei durfte der Spaß jedoch nicht zu kurz kommen.

Täglich standen Badegänge in der Aggertalsperre auf dem Programm, Wanderungen um die Aggertalsperre, ein Besuch im Affen- und Vogelpark Eckenhagen und ein Besuch im Gumbala Bade- und Saunaland in Gummersbach.  Abends wurde aufwendig gekocht und an einem Abend sogar ein Grillbuffet vorbereitet.

Nach einem vielseitigen und amüsanten  Jurtenabend, den die Teilnehmer durch Beiträge frei gestalten konnten, machte sich die Truppe am 03.08.2018 wieder auf den Rückweg nach Bad Neuenahr. 

Im Abschlusskreis wurde noch zwei Teilnehmern, Moritz Leimkühler und Reneé Ley, das blau-rote Halstuch zum Bestehen der 3. Grad-Prüfung verliehen, die zum Bestehen der Prüfung  über ein Jahr lang verschiedenste Proben meistern mussten. 

Karen Meyer - Augsut 2018

Am Diensttag, den 12. Juni fand der diesjährige Elternabend statt. Neben bekannten Gesichtern, lernten wir auch neue kennen. In netter Runde tauschten sich die Eltern, der Vorstand und weitere Gruppenleiter über Dies und Das im Stammesgeschehen aus. 

Ein wichtiger Teil des Elternabends war die Wahl des Elternsprechers. Sylvia Knieps hat ihr jahrelang ausgeübtes Amt nun nieder gelegt. Für ihr Arbeit danken wir ihr sehr.

Andreas Sebald übernimmt das Amt des Elternsprechers und ist nun Ansprechpartner für alle Eltern. 

Kontaktdaten:

Andreas Sebald,

erreichbar unter 02641-9077290 oder 0176-64291275

andreassebald@gmx.de

Wir freuen uns im Stamm auf eine gute Zusammensarbeit.

Die Schwarzen Adler zu Besuch im Gummibärental Hinterweidenthal

Mutig und freundlich, so tapfer und gläubig fröhlich und frech kämpfen sie auch für dich. Leben im Wald unter Bäumen und Steinen, in ihren Höhlen da sind sie zu Haus. Gummibären hüpfen hier und dort und überall. Sie sind für dich da, wenn du sie brauchst, das sind die Gummibären …

 

Wie jedes Jahr im Frühling stand am verlängerten Wochenende über Christi Himmelfahrt das große Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland e.V. (PSD) auf dem Programm des Pfadfinderstammes Schwarzer Adler e. V. aus Ahrweiler. Groß und Klein machten sich auf den Weg nach Hinterweidenthal bei Pirmasens und verwandelten den Waldjugendzeltplatz in das mittelalterliche Märchendorf Dunwyn, welches von König Gregor und seiner Familie regiert wird. Die Pfadfinderstämme waren eingeladen die verzauberte und geheimnisvolle Gegend zu erkunden und ein ehrenvolles Fest anlässlich des achtzehnten Wiegenfestes von Prinzessin Calla mitzugestalten und zu erleben.

Während die großen Sipplinge Vorbereitungen zum Fest für Prinzessin Calla trafen und das Dorftreiben tatkräftig unterstützen, indem sie ein Lagertor errichteten, Fahnen bemalten, Kekse und Kuchen verzierten und vieles mehr, lernten die kleinen Wölflinge das geheimnisvolle Volk der Gummibären kennen. Die Gummibärenbande brauchte Hilfe, den kräfteverleihenden Gummibärensaft zu brauen. Auf einem Waldlauf über den ganzen Tag sammelten die Wölflinge am Freitag alle Zutaten und brachten sie zur Gummibärenmutter Grammi. Dies war am Freitagabend geschafft und auch die Vorbereitungen der Großen für das Fest waren abgeschlossen. Der großen Feier am Samstag schien nun nichts mehr im Wege zu stehen, doch dann passierte es: Als die Königsfamilie die Werke der Pfadfinder und Pfadfinderinnen bestaunten, wurde Prinzessin Calla von Herzog Igzorn und seinen Ungeheuern entführt.

Die Königsgarde suchte und suchte die ganze Nacht nach der Prinzessin, doch leider ohne Erfolg. Am Samstagmorgen baten sie dann die Pfadfinder um Mithilfe. Die Großen machten sich auf die Spurensuche. Bei dieser Suche fanden sie einige Bauern aus dem Dorf, die ihnen Hinweise geben konnte. Doch für die Informationen mussten die Sipplinge auf einem Waldlauf Aufgaben meistern. Schließlich konnte aus den verschiedenen Hinweisen eine Karte zusammengelegt werden, auf der das Lager der Ungeheuer von Herzog Igzorn eingezeichnet war. Die Kleinen bereiteten einen Plan vor, um die Ungeheuer und Herzog Igzorn zu überlisten. Mit vereinten Kräften von Groß und Klein, den Gummibären und natürlich dem Gummibärensaft, den die Gummibären gerne zur Verfügung stellten, gelang es am Samstagnachtmittag die Prinzessin aus der Gefangenschaft der Ungeheuer zu befreien. So konnte am Abend doch noch das achtzehnte Wiegenfest der Prinzessin prunkvoll gefeiert werden. König Gregor von Dunwyn machte die Pfadfinder und Pfadfinderinnen der PSD zu seinen Ehrengästen und lud zum großen Büfett ein. Die Feier fand nun wie es bei Pfadfindern so üblich ist in der Jurtenburg statt und wurde durch das Präsentieren von Talenten und lustigen Mitmach-Spielen ergänzt. Natürlich wurde auch zu Gitarrenklang bei Kerzenschein gesungen.

Am Sonntagmorgen war das große Treiben leider schon wieder zu Ende. Man schlug die Zelte ab, verabschiedete sich von alten und neu gewonnenen Freunden und machte sich auf den Weg in Richtung Heimat.

Eva Müller - Mai 2018

Junge Löwen folgten dem Ruf der Löwen nach Ergeshausen bei Katzenelnbogen

Nachdem die "älteren" Mitglieder des Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V. aus Bad Neuenahr-Ahrweiler bereits am Wochenende zuvor auf ein Winterlager gefahren sind, folgten nun die Wölflinge unter dem Motto "König der Löwen" dem Ruf Mufasas vom 09. bis 11.03.2018 in das CVJM-Freizeitheim Lindenmühle in Ergeshausen bei Katzenelnbogen im Rhein-Lahn-Kreis.

 

Gemeinsam mit  den Wölflingen des befreundeten Dieblicher Pfadfinderstamm Treverer galt es, das von den Hyänen gestohlene Festessen zur Taufe des Löwenprinzen Simba aus dem Schattenland wieder zum Löwenfelsen zurück zu bringen. Dabei mussten sich die kleinen Löwen im Rudel durch ein Labyrinth kämpfen, Abenteuer mit Rafiki, Timon und Pumba meistern und dabei auf all ihre Sinne vertrauen.

 

Nachdem das Festmahl wieder den Weg zum Löwenfelsen zurück gefunden hatte, wurde die Taufe Simbas nach Verspeisung des Festmahles in Form eines bunten Abends gefeiert, bei dem die einzelnen Rudelmitglieder ihre Talente präsentierten oder durch lustige Mitmach-Spiele die Menge begeistern konnten. Natürlich kam auch das Singen zur Gitarre bei Kerzenschein nicht zu kurz.

2. PSD Präventionsseminar zum Thema "Sexuelle Gewalt"

Vom 2. bis zum 4. Februar fand im Pfadfinderheim des Stammes Greif in Bruchsal ein Seminar zum Thema sexuelle Gewalt statt. Während draußen der Faschingstrubel tobte, beschäftigten wir uns mit ernsteren Themen. Denn leider geht sexuelle Gewalt bzw. Missbrauch nicht an uns vorbei. Auch in Jugendvereinen, wie wir es sind, kann es zu Übergriffen kommen.

Auch wenn der letzte Fall nach unseren Informationen zum Glück schon wieder einige Jahre her ist, bleibt die Gefahr bestehen. Damit Fälle sexueller Gewalt nicht in unserem Bund passiert und wir, sollte der Ernstfall eintreten, vorbereitet sind, fand an diesem Wochenende ein Seminar hierzu statt.

Das Seminar, welches nun schon in der zweiten Auflage durchgeführt wurde, wurde von der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) veranstaltet. Die Seminarleiter, Karen und Eva vom Stamm Schwarze Adler und Karo vom Stamm Treverer, haben über verschiedene Fortbildungen und Multiplikatorenausbildungen mit der Zeit einige Erfahrung angesammelt. Ihre Ausbildung erhielten sie über den Arbeitskreis „Schatten der Jugendbewegung“ der Jugendburg Lugwigstein, welcher sich ebenfalls der Prävention sexueller Gewalt verschrieben hat.

 

An den drei Seminartagen befasste sich in einer kleinen Gruppe von sieben Teilnehmer ausführlich mit diesem Thema. Eine viel größere Gruppe wäre aufgrund der Sensibilität des Themas eher unangebracht. Auf lange Sicht sollen jedoch alle Gruppenleiter der PSD ab ca. 16 Jahren neben der Gruppenleiterschulung (dem Basislehrgang der PSD) auch zu diesem Thema geschult werden.

So ernst die Thematik ist, so interessant war das Seminar auch. Wir erfuhren eine Menge über die Strategien von Tätern, über mögliche Eigenschaften von potentiellen Betroffenen und die Vorgehensweise im Falle eines sexuellen Missbrauchs bzw. in Verdachtssituationen.

Insgesamt kamen alle Seminarteilnehmer am Ende mit einem größeren Erfahrungsschatz aus dem Wochenende. So hat das Seminar uns nicht nur in unserer Funktion als Gruppenleiter, sondern auch persönlich weitergebracht.

"Richtig helfen können – ein gutes Gefühl!"

Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es oft unverhofft zu Verletzungen oder Unfällen, die schnell behandelt werden können. Damit man aber weiß, wie man in einer Notsituation, auch außerhalb der Verantwortung eines Jugendgruppenleiters, richtig helfen kann, trafen sich am 27.01.2018 einige Gruppenleiter der Meuten- und Sippenstufe des Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V.  aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einem Erste-Hilfe-Lehrgang in den Jugendgruppenräumlichkeiten der Pfarrei St. Pius.

Für einige war mancher Unterrichtsstoff neu, andere nutzen den Kurs zur Auffrischung der bereits besuchten Kurse. Denn auch wenn man bereits einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat, hilft nur eine regelmäßige Auffrischung des Gelernten, um in Notsituationen souverän und richtig zu handeln. Zwar schult der Pfadfinderstamm Schwarzer-Adler e.V. die Kinder- und Jugendlichen auch intern zum Thema Erste-Hilfe, dennoch wird Wert gelegt auf eine offizielle Bescheinigung des Wissens durch eine Fachorganisation wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Aktuellhalten des vermittelten Stoffes, da es auch bei der Ersten Hilfe zu Neuerungen und Änderungen in der Handlungsabläufen kommt.

Besprochen wurden alle relevanten Schulungsinhalte, die sogar teilweise speziell an die Belange von Kindern- und Jugendgruppen bzw. Situationen bei Zeltlagern und Wanderungen angepasst worden sind. So wurde auch eingehend über Sonnenbrand, Hitzestiche und Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten gesprochen.

Frau Petra Kurth, Ersthelfer-Ausbilderin vom DRK- Kreisverband Ahrweiler e.V., erklärte anschaulich und abwechslungsreich die Lerninhalte. Durch viele Praxisübungen und Spiele konnten die Gruppenleiter das Gelernte direkt anwenden. Auch auf konkrete Nachfragen wurde geduldig und eingehend eingegangen. Zusätzlich bereicherten die Gruppenleiter, aber auch Frau Kurth die Gesprächsrunden mit Anekdoten aus ihrer Zeit als Jugendgruppenleiter und damit zusammenhängenden Erste-Hilfe-Situationen.

Durch die Verpflegung mit Pizza und Kuchen von zwei engagierten Müttern des Pfadfinderstammes wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Nach Beendigung des Kurses gingen alle Gruppenleiter mit einem guten und sicheren Gefühl nach Hause, als Ersthelfer in einer Notsituation richtig helfen zu können.

Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es oft unverhofft zu Verletzungen oder Unfällen, die schnell behandelt werden können. Damit man aber weiß, wie man in einer Notsituation, auch außerhalb der Verantwortung eines Jugendgruppenleiters, richtig helfen kann, trafen sich am 27.01.2018 einige Gruppenleiter der Meuten- und Sippenstufe des Pfadfinderstamm Schwarzer Adler e.V.  aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einem Erste-Hilfe-Lehrgang in den Jugendgruppenräumlichkeiten der Pfarrei St. Pius.

Für einige war mancher Unterrichtsstoff neu, andere nutzen den Kurs zur Auffrischung der bereits besuchten Kurse. Denn auch wenn man bereits einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat, hilft nur eine regelmäßige Auffrischung des Gelernten, um in Notsituationen souverän und richtig zu handeln. Zwar schult der Pfadfinderstamm Schwarzer-Adler e.V. die Kinder- und Jugendlichen auch intern zum Thema Erste-Hilfe, dennoch wird Wert gelegt auf eine offizielle Bescheinigung des Wissens durch eine Fachorganisation wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Aktuellhalten des vermittelten Stoffes, da es auch bei der Ersten Hilfe zu Neuerungen und Änderungen in der Handlungsabläufen kommt.

Besprochen wurden alle relevanten Schulungsinhalte, die sogar teilweise speziell an die Belange von Kindern- und Jugendgruppen bzw. Situationen bei Zeltlagern und Wanderungen angepasst worden sind. So wurde auch eingehend über Sonnenbrand, Hitzestiche und Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten gesprochen.

Frau Petra Kurth, Ersthelfer-Ausbilderin vom DRK- Kreisverband Ahrweiler e.V., erklärte anschaulich und abwechslungsreich die Lerninhalte. Durch viele Praxisübungen und Spiele konnten die Gruppenleiter das Gelernte direkt anwenden. Auch auf konkrete Nachfragen wurde geduldig und eingehend eingegangen. Zusätzlich bereicherten die Gruppenleiter, aber auch Frau Kurth die Gesprächsrunden mit Anekdoten aus ihrer Zeit als Jugendgruppenleiter und damit zusammenhängenden Erste-Hilfe-Situationen.

Durch die Verpflegung mit Pizza und Kuchen von zwei engagierten Müttern des Pfadfinderstammes wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Nach Beendigung des Kurses gingen alle Gruppenleiter mit einem guten und sicheren Gefühl nach Hause, als Ersthelfer in einer Notsituation richtig helfen zu können.

Unsere Homepage wird CO2-Neutral

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns in unserem Stamm mit der Verbesserung unseres Umweltbeitrages und dem nachhaltigeren Leben als Verein. Mit dieser Aktion wollen wir wieder einen kleinen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen.

Durch die Teilnahme der Baumpflanzaktion von "Kaufda.de" wird unsere Homepage CO2- Neutral.

 

Wir freuen uns sehr, wissen aber, dass wir noch einen langen Weg in Sachen Nachhaltigkeit vor uns haben.

 

Mit freundlichen Grüßen und Gut Pfad

 

Karen Meyer

Vorsitzende des Pfadfinderstamm Schwarzer-Adler e.V.